Der Befall mit Echtem Hausschwamm in Gebäuden mit historischer Wertigkeit stellt die Eigentümer, Planer und Bekämpfungsfirmen vor spezielle Probleme, wenn es um den Schutz von wertvollem Interieur und Bausubstanz geht.
Bei Vermeidung unnötiger Schwammbekämpfung nach den Verfahren von WTA-Merkblatt: "Der Echte Hausschwamm"... Wenn die Vermutung besteht, dass die sichtbaren Propagationsformen über längere Zeiträume im ausgtrockneten Baukörper abgestorben und dort im "herbarisierten Zustand" verblieben sind.
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| Anordnung von Prüfkörpern im Rahmen einer Heißluftbehandlung. Als Prüfkörper werden Kulturröhrchen mit der Anzucht des Echten Hausschwamms verwendet. Es werden Bohrungen bis zur Mitte einer Wand getäuft, um dort die Röhrchen zu plazieren. Die letale Temperatur des Echten Hausschwamms liegt in Kulturröhrchen bei 55°C. |
Nicht immer ist es möglich geeignete Wandstärken im Baukörper zu finden. Um die Wirksamkeit der Heißluftbehandlung in situ mit hoher Sicherheit testen zu können, werden extra Prüfbaukörper installiert. In solchen Fällen werden Ziegelsteineinfassungen mit Sandfüllungen installiert, um dort im Zentrum die Prüfkulturen unterzubringen.
Heißluftbekämpfungen sollten durch sehr erfahrene Firmen mit dem entsprechenden Know-how durchgeführt werden. (siehe unten im Bild Installation der Sallmann Holzschutz GmbH )
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| Zusätzlich installierter Testbaukörper auf einem Dachgeschoss, zwecks Testung der effektiven Wirkung einer Heißluftbehandlung.
Kulturen des Echten Hausschwamms werden in Kulturröhrchen auf Malzagar gezogen und in der Form in den Baukörper als Prüfkulturen verbracht. Siehe obige Darstellung. |
© 2005 by Selmar Petzoldt